Fahrzeuge


Die eingesetzten Fahrzeuge bestimmen das Erscheinungsbild des SPNV maßgeblich. Neben einer ansprechenden Außen- und Innengestaltung erwartet der Kunde barrierefreie Zugangsmöglichkeiten, Mehrzweckabteile, Klimatisierung und eine angemessene Kundeninformation. Darüber hinaus lassen sich durch leistungsstarke und innovative Antriebstechnik regelmäßig kürzere Fahrzeiten erzielen. Über 90% aller Fahrten werden mit Fahrzeugen Baujahr 2000 oder jünger erbracht.

  • Innenansicht eines Fahrzeuges vom Typ LINT 41 nach der großen Hauptuntersuchung und Generalüberholung
  • LINT-Fahrzeug neuester Generation für den SPNV im Raum Weser-Ems ab Dezember 2016 am Bahnsteig in Vienenburg bei einer Probefahrt
Zum Dezember 2016 wird der Fahrzeugpool der LNVG um sechs weitere Dieseltriebwagen LINT 41 auf dann 383 Fahrzeuge erweitert. Diese Fahrzeuge sind nach den neuesten Normen konzipiert und gebaut und werden im Weser-Ems-Netz zum Einsatz kommen. In diesem Netz fahren übrigens auch die ersten Fahrzeuge des Fahrzeugpools der LNVG – 24 Fahrzeuge ebenfalls vom Typ LINT 41 mit Baujahr 2000. Aufgrund einer von 2013 bis 2015 durchgeführten Modernisierung (sogenannte „HU XL“) ist diesen Fahrzeugen das Alter aber nicht anzumerken.

Die zur Zeit eingesetzten Fahrzeuge können Sie sich im Detail auf unserer Seite Fahrzeugtypen anschauen.

 

Der Lint X


Im Rahmen der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik „Innotrans“ in Berlin wurde 2014 eine Absichtserklärung über den Einsatz von Neufahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb u.a. in Niedersachsen unterschrieben.

Die neu entwickelte Fahrzeuggeneration auf Basis der bewährten und modularen Coradia Plattform soll damit langfristig eine nachhaltige Alternative zu konventionellen Dieseltriebwagen darstellen. Durch die Verwendung eines Energiespeichers, eines intelligenten Energiemanagements und eines günstigen Energieträgers soll das Fahrzeug gegenüber einem konventionellen Dieseltriebzug sowohl über eine höhere Energieeffizienz als auch langfristig über geringere Energiekosten verfügen.

Die Züge werden mit einer Brennstoffzelle betrieben, deren Funktionsweise sich in dieser Form bereits in der Automobilindustrie bewährt hat. Im Unterschied zum herkömmlichen Verbrennungsmotor wandelt die Brennstoffzelle chemische Energie direkt in elektrische Energie um. Damit ist sie potenziell effizienter als Antriebe, bei denen die Energie erst über eine Verbrennung in mechanische Bewegungsenergie und anschließend über einen Generator in elektrischen Strom umgewandelt wird.

Entwickelt und gefertigt werden die Fahrzeuge im Kompetenzzentrum für Regionaltriebzüge von Alstom in Salzgitter. Die ersten beiden Prototypen sollen laut Plan bereits im Jahr 2018  in Niedersachsen im Fahrgastbetrieb getestet werden. Im Anschluss gehen Züge mit Brennstoffzellenantrieb in den vier Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen Baden-Württemberg und Hessen in den regulären Fahrgastbetrieb.
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