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Neue Landesbuslinien haben Betrieb aufgenommen

seit 1. August und 15. Dezember 2019

Jetzt sind sie am Start: Ab dem 15. Dezember rollen die Landesbuslinien 123 (Sulingen – Bassum) und 138 (Sulingen – Nienburg) durch das Sulinger Land. Bereits seit 1. August ist die Linie 137 von Sulingen nach Diepholz unterwegs, so dass das Mittelzentrum Sulingen dann ab Fahrplanwechsel in drei Richtungen an den Schienenverkehr angebunden ist. Auch die Verbindung Worpswede – Bremen (Linie 670) fährt ab dem 15. Dezember mit einem verbesserten Fahrplanangebot als Landesbuslinie.

Das Land Niedersachsen unterstützt seit Anfang 2017 ÖPNV-Aufgabenträger bei der Schaffung von sog. „Landesbedeutsamen Buslinien“ mittels Fördererlass. Die LNVG begleitet den Antragsteller durch das Antragsverfahren und wickelt die Zahlung der Zuschüsse für das Land ab. Stephan Börger, Stabsstellenleiter Mobilitätsmanagement beschreibt die Idee so: „Die Landesbuslinien sollen ein hochwertiges Nahverkehrsangebot auch dort ermöglichen wo ein Angebot auf der Schiene wirtschaftlich nicht vertretbar beziehungsweise betrieblich nicht möglich ist. Fahrgäste sollen auf den Linien von morgens bis abends und an jedem Tag komfortabel unterwegs sein können.“

Für April 2020 ist die Betriebsaufnahme einer Landesbuslinie 400 von Nordenham nach Tossens geplant, damit würde die Zahl der Linien auf 9 wachsen. In der Regel sollen sie von früh bis spät im Stundentakt verkehren. Das Land verlangt bei allen Landesbuslinien hochwertige Fahrzeuge, die unter anderem über Klimaanlage und WLAN verfügen.

Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen hat jetzt Zahlen zur Landesbuslinie 160 zwischen Göttingen und Duderstadt veröffentlicht, die teilweise deutliche Fahrgastzuwächse aufweisen. Waren im Mai 2019 kurz nach der Einführung der „Landesbedeutsamen Buslinie“ innerhalb von 14 Tagen insgesamt 2504 Fahrgäste unterwegs, so waren es Anfang November – ebenfalls in einem zweiwöchigen Zeitraum – bereits 4074 Personen. Das entspricht einer Fahrgaststeigerung um 62 Prozent innerhalb eines halben Jahres. Die durchschnittliche Auslastung liege teilweise über 20 Personen pro Fahrzeug. Einzelne Busse waren mit über 40 Personen besetzt.

Weitere Linien sind in Planung. Die LNVG berät interessierte Gemeinden und Landkreise über die Anwendung des Fördererlasses auch in ihrem Zuständigkeitsbereich.

Dirk Altwig

 

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