Aus drei Bildern zusammengesetztes Bild. Links grüne Üstra stadtbahn fährt in Haltestelle. In der Mitte Schienen und links die Station Stade mit einem gelb blauen metronom und einem weissen Bus

Förderung im vereinfachten Verfahren für Bushaltestellen

Grunderneuerungen, Verlegungen, Erweiterungen und der Neubau von kleineren Haltestellen mit Gesamtkosten von weniger als
50.000 € ist im vereinfachten Verfahren förderfähig.

Je Antrag können bis zu acht Haltestellen gemeinsam zur Förderung beantragt werden. Einzelne Haltestellen können ebenfalls im vereinfachten Verfahren beantragt werden. Voraussetzung ist, dass die zu erwartende Zuwendung mindestens 25.000 € beträgt.

Haltestellen mit voraussichtlich zuwendungsfähigen Gesamtkosten von weniger als 50.000 € je Richtungshaltestelle sind grundsätzlich im vereinfachten Verfahren zu stellen. Haltestellenmaßnahmen, die voraussichtlich mehr als 50.000 € kosten, sind hingegen als Einzelantrag zu stellen.

Wenn nur eine von zwei gegenüberliegenden Haltestellen weniger als 50.000 € kosten wird, ist ein gemeinsamer Einzelantrag für beide Haltestellen im Rahmen des ÖPNV-Flächenprogramms zu stellen.

Es werden Kosten für Bauausgaben, Grunderwerbsausgaben und Planungskosten bezuschusst, die im direkten Bereich der Haltestellen anfallen. Grunderwerbsausgaben können bis zu der Höhe des vom Gutachterausschuss ermittelten Verkehrswertes als förderfähig anerkannt werden. Für externe Planungsleistungen werden max. 10 % der zuwendungsfähigen Bauausgaben anerkannt. Die Förderquote beträgt 75 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für Bau, Grunderwerb und Planung.

Die Förderanträge sind bis zum 31. Mai eines Jahres für Baumaßnahmen, die im Folgejahr realisiert werden sollen, vollständig einzureichen. Das Merkblatt für das vereinfachte Verfahren für Bushaltestellen und die erforderlichen Formulare finden Sie in unserem Downloadbereich.