blauer Wasserstoffzug auf freier Strecke

Chronik der wichtigsten Eckdaten

Damit die wichtigsten Daten unserer Arbeit auch noch nach Jahren schnell zur Verfügung stehen, führen wir eine Chronik zur zeitlichen Einordnung.

Rückblick

Die LNVG wurde am 26. März 1996 aus der Projektgesellschaft Nahverkehr Niedersachsen (PGN) im Zuge der Umsetzung der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs gegründet.

Sie war das Modell für mehrere vergleichbare Gesellschaften in anderen Bundesländern, um – vom Bund mit den dafür notwendigen Mitteln ausgestattet - modernen, attraktiven SPNV kompetent vor Ort zu organisieren.

Die LNVG ist im Gegensatz zu anderen SPNV-Aufgabenträgergesellschaften in Deutschland als beliehenes Unternehmen auch für die Finanzdisposition der gesamten Landesmittel für den ÖPNV zuständig. Seit dem 01. Januar 2005 ist sie vom Land Niedersachsen  zusätzlich mit den Funktionen einer Genehmigungs- und Ausgleichsbehörde im nationalen und internationalen Linienverkehr mit Bussen und Stadtbahnen nach dem Personenbeförderungsgesetz betraut worden. Auslöser für dieses bundesweit einzigartige Organisationsmodell bildete die damals von der Niedersächsischen Landesregierung beschlossene Auflösung der Bezirksregierungen in Hannover, Oldenburg, Lüneburg und Braunschweig. 

Mit dem Gesetz zur Neuregelung der Ausgleichszahlungen und zur Ersetzung bundesrechtlicher Ausgleichsvorschriften für Auszubildende im öffentlichen Personennahverkehr ist es 2017 in Niedersachsen zu einer Verlagerung der Aufgabe als Ausgleichbehörde und der damit verbundenen Finanzierung des Ausbildungsverkehrs  von der LNVG auf die Ebene der Landkreise, der Kreisfreien Städte und der Zweckverbände gekommen.

Seit Herbst 2016 beschäftigt sich die Stabsstelle Mobilitätsmanagement mit den Anforderungen die an das öffentliche Mobilitätsangebot im ländlichen Raum u. a. aufgrund des demographischen Wandels gestellt werden müssen.

Die LNVG hat ihre Geschäftsräume in der Kurt-Schumacher-Straße 5, 30159 Hannover.