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Staatssekretär ehrt Mobilitätsmanagerinnen und Manager

Matthias Wunderling-Weilbier, Staatssekretär im Niedersächsischen Verkehrsministerium, betont die Bedeutung der Kommunen bei der Verkehrswende. Land und Kommunen müssten eng zusammenarbeiten, um Bürgerinnen und Bürger für die Verkehrswende zu gewinnen.

  • Staatssekretär: „Wir wollen einen hochwertigen Mobilitäts-Mix anbieten.“
  • 153 Mobilitätsmanagerinnen und Mobilitätsmanager in Niedersachsen ausgebildet
  • Erfolgreicher Lehrgang „Kommunales Mobilitätsmanagement

Hannover, den 16. April 2026. Wunderling-Weilbier überreichte jetzt 14 weiteren Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs „Kommunales Mobilitätsmanagement“ ihre Teilnahme-Urkunden. Mit Blick auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagte der Staatsekretär: „Mit Ihrem neuen Wissen und den Angeboten des Landes werden wir die Herausforderung meistern, in ganz Niedersachsen einen hochwertigen Mobilitätsmix anzubieten, davon bin ich fest überzeugt!“

Mobilitäts-Mix vor Ort anbieten

Und er führte weiter aus: „Mit dem Lehrgang haben Sie und Ihre Kommune einen wichtigen Schritt getan. Kommunen können bei der Mobilität vor Ort viel selbst beeinflussen.“ Aufgabe sei, die Menschen für einen Mobilitäts-Mix zu begeistern, so Wunderling-Weilbier. Dafür sei ein guter ÖPNV unerlässlich, aber es brauche eine Kombination verschiedener Verkehrsangebote. Ziel von Kommunalem Mobilitätsmanagement sei, solche Angebote zu schaffen, etwa moderne Fahrrad-Abstellanlagen an wichtigen Orten. Wunderling-Weilbier nannte weitere Punkte: Leihfahrräder, Car-Sharing und auch flexible Bedienformen wie Rufbusse und -taxis. Die Absolventinnen und Absolventen kommen von der Stadt Achim, der Stadt Aurich, der Stadt Braunschweig, der Stadt Cloppenburg, dem Landkreis Hameln-Pyrmont, dem Landkreis Lüneburg, dem Kommunalverband Niedersachsen/Bremen e.V., der Stadt Papenburg, dem Landkreis Stade, dem Landkreis Uelzen, dem Landkreis Vechta und der Stadt Winsen (Luhe).

Umgestaltung von Ortszentren kann helfen

LNVG-Geschäftsführer Christian Berndt betonte die Bedeutung der neu ausgebildeten Mobilitätsmanagerinnen und -manager für die Kommunen. Ihre Aufgabe werde sein, dafür zu sorgen, dass Mobilitäts-Angebote organisationsübergreifend zusammengedacht werden, um Verbesserungen zu erreichen. Berndt: „Es muss offen gedacht werden. Auch Ortszentren müssen z.B. von allen erreichbar sein. Ein modernes Parkraummanagement oder der Bau von Mobilitätsstationen, an denen Fußgänger und Radfahrer komfortabel in den ÖPNV umsteigen können, kann helfen, um ein sinnvolles Miteinander aller Verkehrsformen zu erreichen. Das alles stärkt die Attraktivität der Kommunen.“ Ein moderner ÖPNV mit verlässlichem Takt bleibe die Grundlage, betonte Berndt. „Aber ein Flächenland wie Niedersachsen braucht neben dem Nahverkehr in klassischer Form eine Kombination verschiedener Verkehrsangebote.“

Eine breite Initiative steht hinter der MOBILOTSIN: der Niedersächsische Landkreistag, der Niedersächsische Städtetag, der Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund, die Arbeitsgemeinschaft der Niedersächsischen ÖPNV-Aufgabenträger, die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH und das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen.

Bildunterschrift: Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier (ganz links) und LNVG-Geschäftsführer Christian Berndt (ganz rechts) mit den Absolventinnen und Absolventen. 

Hintergrund: Was ist Kommunales Mobilitätsmanagement?

Kommunales Mobilitätsmanagement beschreibt die Möglichkeiten von Gemeinden, Städten und Landkreisen, die Nutzung von Verkehrsarten zu beeinflussen. Ziel ist, Alternativangebote zum eigenen Auto zu stärken. In Niedersachsen ist dabei besonders der ländliche Raum im Blick. Es ist ein Standortvorteil und eine Erhöhung der Lebensqualität, wenn Bürgerinnen und Bürger durch eine Förderung des Rad- und Fußverkehrs, sichere Fahrradabstellanlagen und der Schaffung von Mobilitätsstationen zur Verknüpfung von verschiedenen Verkehrsarten und des ÖPNV gute Alternativen zur Nutzung eines eigenen PKW existieren. Maßnahmen des Mobilitätsmanagements sind darüber hinaus eine bedarfsgerechte Verbesserung des ÖPNV-Angebots, Schaffung von Serviceangeboten wie Leihfahrräder und Reparaturstationen sowie Car-Sharing und eine Mobilitätsberatung und Öffentlichkeitsarbeit. Mehr Informationen finden Sie unter:

https://www.mobilotsin-niedersachsen.de/

Anmeldungen zum Lehrgang Kommunales Mobilitätsmanagement sind hier möglich:

https://www.mobilotsin-niedersachsen.de/qualifzierung/lehrgang/lehrgang-kmm-11/