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evb fährt auch weiterhin RB 33 zwischen Cuxhaven, Bremerhaven und Buxtehude

Auf der RB 33 zwischen Cuxhaven, Bremerhaven und Buxtehude sind weiterhin die Züge der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) unterwegs. Das Unternehmen hat von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) erneut den Zuschlag für die Strecke bekommen.

  • Neuer Vertrag läuft bis ins Jahr 2037
  • Wasserstoffzüge bleiben im Einsatz
  • Minister Tonne gratuliert: „Schaffen Verlässlichkeit für Fahrgäste“

Hannover, den 28. September 2026. Nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren bleibt die evb Betreiberin der RB 33. Die LNVG hat den Zuschlag für das wirtschaftliche Angebot jetzt rechtskräftig erteilt. Für das traditionsreiche Eisenbahnunternehmen, das zu über 80 Prozent dem Land Niedersachsen gehört, gibt es prominente Glückwünsche. Grant Hendrik Tonne, Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen sagte: „Die RB 33 ist eine wichtige Verbindung für das gesamte Elbe-Weser-Dreieck. Mit der erneuten Vergabe an die evb schaffen wir Verlässlichkeit für die Fahrgäste bis 2037 und sichern zugleich den weiteren Einsatz der Wasserstoffzüge. Die evb kennt die Strecke, die Region und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Ich gratuliere dem Unternehmen zum Zuschlag und wünsche den Beschäftigten weiterhin eine sichere und erfolgreiche Fahrt.“

Rund zwei Millionen Fahrgäste im Elbe-Weser-Dreieck

Laut evb sind auf der RB 33 im Jahr rund zwei Millionen Fahrgäste unterwegs. Der neue Vertrag läuft von Dezember 2027 bis Dezember 2037. Carmen Schwabl, Sprecherin der LNVG-Geschäftsführung sagt: „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit diesem langjährigen Partner.“ Seit August 2022 ist die evb mit Wasserstoffzügen unterwegs – der weltweit ersten Fahrzeugflotte dieser Art. Die technischen Kinderkrankheiten der Fahrzeuge sind weitgehend ausgeräumt. Die evb wird die Fahrzeuge auch weiterhin von der LNVG mieten.

Reaktivierung Bremervörde – Stade als Option enthalten

Im Vertrag ist auch eine Option für die geplante neue Linie RB 34 (Bremervörde – Stade) enthalten, um für eine mögliche Reaktivierung auch den Betrieb auf Verkehrsvertragsbasis durchführen zu können.
Mit der aktuellen Vergabe der RB 33 an die evb ist auch das dritte und letzte Los aus der Ausschreibung „Weser-Elbe und Unterelbe 2027+“ vergeben. Diese Ausschreibung hatte die LNVG als Federführer gemeinsam mit den Ländern Bremen und Hamburg durchgeführt. Der Verkehrsvertrag für den RE 5 Cuxhaven – Hamburg ging dabei an die metronom Eisenbahngesellschaft mbH, der für die künftige RB 39 Soltau – Lüneburg an die erixx GmbH.

 

 

Das ist die LNVG

Die LNVG plant für weite Teile Niedersachsens das Angebot mit Nahverkehrszügen. Sie vermietet Lokomotiven und Wagen an die Bahnunternehmen. Die LNVG bezahlt für die Zugfahrten rund 600 Millionen Euro im Jahr – das sind rund 60 Prozent der Kosten. Von den Fahrgästen, also über die Fahrkarten, werden etwa 40 Prozent der Kosten getragen. Außerdem ist die LNVG unter anderem Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für den Verkehr mit Linienbussen und Stadtbahnen im Land.

 

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