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Land verstetigt Fußverkehrs-Checks: „Wichtige Schritte für Bürgerinnen und Bürger“

Niedersachsen stellt künftig pro Jahr 200.000 Euro für Fußverkehrs-Checks bereit, das kündigte Matthias Wunderling-Weilbier, Staatssekretär im Niedersächsischen Verkehrsministerium, jetzt an. Bei den Checks geht es zum Beispiel um die Sicherheit von Schulwegen oder Barrierefreiheit. Zehn Kommunen können pro Jahr mitmachen.

  • Zahlreiche Kommunen bewerben sich für wichtige Aktion
  • Staatssekretär Wunderling-Weilbier überreicht Teilnahme-Urkunden
  • Beratungseinheit MOBILOTSIN schnürt Komplettpaket.


Hannover, den 7. Mai 2026. 20 Kommunen haben in den vergangenen zwei Jahren bereits von der Aktion profitiert. „Vor Ort konnten wichtige Veränderungen umgesetzt werden, die das zu Fuß gehen sicherer und angenehmer machen“, sagt Wunderling-Weilbier. „Auch das sind wichtige und konkrete Schritte für Kommunen zur Verkehrswende. Und es sind wichtige und konkrete Schritte für Bürgerinnen und Bürger. Wir fördern das Projekt deshalb jetzt jedes Jahr.“ Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) organisiert die Fußverkehrs-Checks. Kommunen können so prüfen, wie sich die Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger bei ihnen vor Ort verbessern lassen. Dabei geht es unter anderem darum, ob Fuß- oder Überwege barrierefrei sind. Auch wird deutlich, ob vielleicht wichtige Wegeverbindungen fehlen und ob sich der Weg zur Bushaltestelle sinnvoller führen lässt. Wunderling-Weilbier: „Und diese Checks sind ausdrücklich so geplant, dass sie mit Einwohnerinnen und Einwohnern als Fachleute für ihre Wege durchgeführt werden.“

Diese Kommunen sind 2026 dabei

Knapp jeder vierte Weg in Niedersachsen wird ausschließlich zu Fuß zurückgelegt. Die Zahl dieser Wege ist von 2017 bis 2023 um sieben Prozentpunkte gestiegen. Das Thema ist für kleine Kommunen und Großstädte interessant. Das zeigt auch ein Blick auf die Kommunen, die 2026 am Check teilnehmen. Mit rund 750 Einwohnerinnen und Einwohner ist Heinsen die kleinste Kommune, Hildesheim mit mehr als 100.000 die größte. Diese Kommunen sind dabei: Die Stadt Aurich, die Gemeinde Beverstedt, die Stadt Braunlage, die Stadt Bad Bevensen, die Stadt Duderstadt, die Gemeinde Heinsen, die Stadt Hildesheim, die Gemeinde Leiferde, die Samtgemeinde Uelsen und die Gemeinde Wallenhorst. Staatssekretär Wunderling-Weilbier hat jetzt die Teilnahme-Urkunden überreicht.
Erstmals hat es diese „Checks“ 2024 gegeben, so LNVG-Geschäftsführer Christian Berndt. Er erläutert, die Besonderheit dieses Projekts: „Das Zu-Fuß gehen ist die verlässlichste Form des Nahverkehrs. Die zehn Kommunen bekommen ein Komplettpaket. Das schnürt unsere Beratungseinheit, die MOBILOTSIN. Für die Kommunen ist der Aufwand für Planung und Durchführung also vergleichsweise gering – aber der mögliche Nutzen groß.“ Augenzwinkernd ergänzt der Geschäftsführer: „Am zu Fuß gehen verdient auch kein Mineralölkonzern.“

Hintergrundinformationen:

Fußverkehrs-Checks sind ein Beitrag zur Verkehrswende. Um Konzepte zur Mobilitätswende bekannter zu machen, hat Niedersachsen 2020 die Initiative MOBILOTSIN ins Leben gerufen. Sie ist als Beratungseinheit bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) angesiedelt. Die LNVG verfügt über ein umfassendes Beratungsangebot für Kommunen und Landkreise rund um Mobilität.
Die Arbeit für die Kommunen wird von einer breiten Initiative getragen. Netzwerkpartner sind: der Niedersächsische Landkreistag, der Niedersächsische Städtetag, der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund, die Arbeitsgemeinschaft der Niedersächsischen ÖPNV-Aufgabenträger, die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH und das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen.

Bildunterschrift: Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier (erste Reihe, 3. von rechts) und LNVG-Geschäftsführer Christian Berndt (erste Reihe, 3. von links) im Verkehrsministerium mit den Vertreterinnen und Vertretern der „checkenden“ Kommunen.


 

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